Veröffentlicht: 15.05.2012 unter SPD Magdeburg-Stadtfeld

Finanzstaatssekretär Jörg Felgner stellte Investitionsprogramm STARK III im Ortsverein vor

Finanzstaatssekretär Jörg Felgner stellte Investitionsprogramm STARK III im Ortsverein vorAm 9. Mai 2012 war Staatssekretär Jörg Felgner aus dem Finanzministerium des Landes Sachsen-Anhalt zu Gast im SPD-Ortsverein Stadtfeld und stellte das neue Investitionsprogramm STARK III vor, das auf den Weg gebracht wurde, um die Schulen und Kindertagesstätten im Land mit Hilfe von EU-Fördermitteln energetisch zu sanieren und mit moderner IT-Technik auszustatten. Nach den beiden ersten STARK-Programmen (STARK I zum Konjunkturpaket und das Teilentschuldungsprogramm STARK II) steht diesmal das Thema Bildung im Fokus und ist die Einlösung des SPD-Wahlversprechens „Wir streichen nicht eine einzige Schule, sondern alle“. Bis zum Ende des Programms im Jahr 2019 sollen ein Gesamtvolumen von ca. 600 Millionen Euro investiert werden, um Sachsen-Anhalts Schulen und Kitas fit für die Zukunft zu machen.

Die erste Runde des Programms für die Jahre 2012 und 2013 ist im Mai angelaufen und das Voranmeldeverfahren läuft. Landkreise und Kommunen, die einen Bedarf anmelden wollen, wurden aufgerufen, eine Prioritätenliste mit Projekten erstellen. “Das Land will vor Ort praktisch und unbürokratisch helfen”, sagte Jörg Felgner. Insgesamt sollen in dieser Phase ca. 100 Millionen Euro investiert werden. Vorrang haben hierbei Sanierungsprojekte, die auch bis Ende 2013 umgesetzt werden können. Die zweite Phase schließt sich ab 2014 an. Erst ab der zweiten Phase ist die Modernisierung der IT-Infrastruktur in den Einrichtungen vorgesehen. Um die modernen Unterrichtsräume bestmöglich nutzen zu können, soll die Modernisierung durch pädagogische Konzepte begleitet werden, die auch zum Ziel haben, die heute unverzichtbare Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler im Land zu stärken.

Über den sogenannten Demografiecheck werden die Projekte auf ihre Zukunftsfestigkeit abgeklopft. Denn diese ist Vorraussetzung für die Vergabe der Investitionsmittel. Die Schule oder Kita darf nicht im Bestand gefährdet sein. Die Gelder, die von der EU kommen, müssen so effektiv wie möglich eingesetzt werden. Schulen zu sanieren, die in Zukunft auf Grund sinkender Schülerzahlen geschlossen werden müssen, macht da wenig Sinn. Dieses Problem stellt sich, so Jörg Felgner, vor allem im ländlichen Raum. “Dort müssen sich die Akteure vor Ort zusammensetzen und klären, wo ihre Prioritäten liegen, um erkennbare demografische Prozesse in einer Weise zu gestalten, die langfristig zu einem bestandssicheren Schulnetz in der Gemeinde führt.”

Veröffentlicht: 24.04.2012 unter SPD Magdeburg-Stadtfeld

Kornelia Keune in den AfA-Bundesvorstand gewählt

Kornelia KeuneAm 21.04.2012 wurde die Vorsitzende der SPD Stadtfeld Kornelia Keune als Vertreterin Sachsen-Anhalts in den Bundesvorstand der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) der SPD gewählt. Sie erhielt mit 209 von 250 Stimmen das viertbeste Ergebnis.

Kornelia Keune erklärte dazu: „Arbeit und soziale Gerechtigkeit sind nicht nur klassische Themen der Sozialdemokratie, sie werden auch immer aktuell bleiben. Erwerbsarbeit entscheidet für die allermeisten Menschen über das Maß ihrer Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Für Arbeitslosigkeit oder prekäre Arbeit trifft das ebenso zu!

Dabei geht es nicht um Luxus, sondern um die Dinge, die für die meisten Menschen ganz alltäglich sind, wie Kino- oder Cafebesuche, Internetzugang oder der Besuch von Sport- und Kulturevents. Hier einen Zugang für alle Menschen zu schaffen, ist eines der erklärten Ziele der AfA. Der Weg dazu ist ebenso klar: vernünftige Löhne und eine Lohnuntergrenze mit dem Mindestlohn, vernünftige Arbeitsbedingungen und ein Wirtschaften, das auch am Menschen ausgerichtet ist, nicht nur am Gewinn.”

Veröffentlicht: 21.04.2012 unter SPD Magdeburg-Stadtfeld

Kennenlerntreffen der SPD und dem Sächsischen Bildungszentrum e.V. in Stadtfeld

Am 17. April 2012 besuchten Kornelia Keune, Christine Achilles und Thomas Opp vom Vorstand der SPD Stadtfeld den Verein Sächsisches Bildungszentrum e.V., der in Stadtfeld seinen Magdeburger Sitz hat und uns zu einem Kennenlerntreffen eingeladen hat.

Der gemeinnützige Verein, der vornehmlich von Migrantinnen und Migranten organisiert und getragen wird, leistet wertvolle Arbeit in den Bereichen Integration und interkulturelle Verständigung. “Die Vereinsangebote richten sich an alle, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Konfession, oder Bildungsstand. Wir sind der Meinung, dass – unabhängig von Religion und ethnischem Hintergrund – alle Menschen in der Lage sind, sich zu verstehen und gegenseitig zu unterstützen” sagte Ferdi Salin, Ansprechpartner des Sächsischen Bildungszentrums in Magdeburg.

Bei einem gemeinsamen Abendessen mit selbst gekochten türkischen Spezialitäten hatten wir Gelegenheit, uns gegenseitig kennenzulernen und erhielten einen interessanten Einblick in die Arbeit des Vereins. So fand im März diesen Jahres die erste interkulturelle Kulturolympiade im Kulturzentrum Moritzhof, auf der sich Kinder und Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund mit Liedern, Gedichten und Tänzen präsentierten. 2011 wurde das Sächsische Bildungszentrum für den Integrationspreis des Landes Sachsen-Anhalt vorgeschlagen. Momentan wird u.a. die Eröffnung eines interkulturellen Kindergartens in Magdeburg geplant, in dem Kinder die Möglichkeiten bekommen, kulturelle Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten in ihrem ersten sozialen Umfeld als ganz selbstverständlich kennenlernen.

Für die Zukunft haben wir einen regelmäßigen Gedankenaustausch und, da wo es sich anbietet, die Planung und Realisierung gemeinsamer Projekte vereinbart. Auf jeden Fall werden wir jetzt, wo ein erster Kontakt hergestellt ist, ein offenes Ohr füreinander haben.

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